Nachruf: Experiment-Stille.de

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Heute möchte ich ein paar Worte zu meiner lieb gewonnenen Fanpage „Experiment-Stille.de“ verlieren. Leider aus einem traurigen Anlass, da die Seite eingestellt wurde – was ich heute morgen schmerzlich feststellen musste.

Experiment-Stille begleitete mich schon seit einigen Jahren all morgendlich mit einem Kaffee, bevor der Tag dann starten konnte. Experiment-Stille ist bzw. war die Fanpage zu der Hörspielserie Gabriel Burns. Diese gibt es seit 2005, hatte zwischendurch eine längere Unterbrechung (rechtliche Auseinandersetzungen) und wurde dann aber wieder fortgesetzt. Nach der ersten Unterbrechung war die Freude über die Fortsetzung riesig, nicht nur bei mir, sondern auch bei allen anderen, die bei Experiment-Stille waren. Leider stellte sich dann vor über einem Jahr die Situation ein, dass die Fortsetzung der Serie auf sich warten ließ und es auch keine Informationen darüber gab, wie es weitergeht und warum die Serie nicht fortgesetzt wird. Mit der Zeit wurden die Spekulationen immer wilder und der Unmut immer größer. Die Betreiber der Fanseite Myxin und Jay haben über die Jahre viel Zeit und Energie für diese Seite aufgebracht, ohne dabei einen finanziellen Vorteil zu haben. Aber auch die User der Seite haben durch ihre Kreativität und ihre Beiträge der Seite das Gesicht gegeben, für das sie von vielen geschätzt wurde.

Lieber Myxin, lieber Jay und liebe Mit-User (die vermutlich nicht diesen Nachruf lesen werden) vielen Dank für die vielen Jahren toller und spannender Beitrage, Hintergrundinformation und auch wilden und interessanten Spekulationen, wie die Story sich weiterentwickeln wird.

Ich werde euch vermissen!

Als Erinnerung, möchte ich noch einen Beitrag veröffentlich, den ich selber geschrieben habe…Fan-Fiction zu der Serie Gabriel Burns: „Die Kinder von Ravenstone“, ich hoffe es gefällt euch.

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Gesichts- und Bartpflege

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Mein heutiger Beitrag hat so rein gar nichts mit Musik, Film und / oder Hörbüchern / Hörspielen zu tun. Aber man muss ja auch offen für neues sein. Es geht um die Körperpflege. Genauer die Körperpflege für Männer. Noch etwas präziser müsste ich schreiben, dass es um die Gesichts- und Bartpflege geht. Ja! Ich trage einen Bart. Keinen buschigen oder langen Bart, aber als Bart gehen die Haare in meinem Gesicht durch, die durchaus einer intensiven Pflege bedürfen.

Für diese Pflege gibt es mittlerweile reichlich Produkte, die an den Mann gebracht werden wollen. Ich habe mich für drei entschieden, die nicht im Supermarkt um die Ecke zu bekommen sind, sondern Online zu bestellen sind und die ich hier heute vorstellen werde.

 

Lucky Tiger Peppermint Shampoo & Body Wash

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Hierbei handelt es sich nicht um ein reines Bart-Pflegeprodukt, sondern um ein Shampoo und Duschgel. Trotzdem eignet es sich hervorragend für die Gesichtsreinigung. Das erste, das einem auffällt ist der intensive Duft von Pfefferminze. Gerade im Sommer oder nach dem Sport spürt man man eine kühlende Wirkung. Nach meinem dafürhalten tut es genau das, was es soll, reinigen und erfrischen. Subjektiv muss ich aber sagen, dass ich nach der Gesichtsreinigung mit Lucky Tiger häufig das Gefühl habe, dass meine Haut etwas spannt und sich „trocken“ anfühlt. Man bekommt Lucky Tiger bei Pomade Shop für stolze 39,95 Euro mit 240 ml Inhalt (Sofern nicht der Mindestbestellwert erreicht wird, fallen noch Versandkosten an).

Fazit

Als Duschgel einer meiner Favoriten, gerade nach dem Sport oder an heißen Sommertagen. Für die Gesichtsreinigung kann ich nur eine bedingte Empfehlung geben, da das Spannen der Haut bzw. das Gefühl der trockenen Haut nach einer gewissen Zeit unangenehm wird.

 

Solomon’s Beard Bartseife Black Pepper

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Solomon’s Beard habe ich jetzt kürzlich erworben und noch keine Langzeiterfahrung, aber der erste Eindruck ist gut. Das erste, was mir nach dem Auspacken auffiel war, dass das Gefäß aus Glas besteht und nicht wie bei den beiden anderen aus Kunststoff. Insgesamt wirkt das ganze Produkte (haptischer und visueller Eindruck) sehr wertig. Der Spender gibt nur kleine Mengen ab, was zunächst ungewöhnlich ist. Bei mir reichen 2 Stöße und ich habe ein schaumiges Ergebnis in der Hand und im Gesicht. Ich konnte jetzt tatsächlich keinen Pfeffer feststellen, der sicherlich da ist, aber der Duft ist trotzdem sehr angenehm. Ich würde ihn als süßlich-herb beschreiben. Auf der Produktseite wird empfohlen, dass nach der Anwendung noch ein Bartöl Verwendung finden sollte…dies habe ich bisher nicht ausprobiert. Solomon’s Beard ist auch bei Pomade Shop erhältlich. Für 23,95 Euro erhält man 100 ml. Der Preis spricht erstmal nicht für den Kauf, aber meine erste Einschätzung ist, dass sehr wenig benötigt wird und man lange was vom Produkt hat. Allerdings müssen auch hier Versandkosten einberechnet werden, sofern der Mindestbestellwert nicht erreicht wird.

Fazit

Zwar ist Solomon’s Beard erst kurz im Einsatz, aber ich würde es wieder bestellen. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass der Bart durch die Anwendung auch weicher geworden ist. Dies wurde mir von einer vertrauenswürdigen Person auch bestätigt. Negativ ist, dass sich auch hier ein leichtes Spannungsgefühl einstellt – aber es mag an meiner Haut liegen und kann deshalb natürlich nicht verallgemeinert werden. Der recht hohe Preis wirkt zunächst abschreckend, aber Solomon’s Beard ist sein Geld wert.

Oak Beard Wash

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Oak Beard Wash ist unter den Dreien das günstigste Produkt und tatsächlich auch mein Favorit. Oak ist eine kleine, aber feine Firma aus Berlin, die sich der Bartpflege des Mannes widmet. Oak Beard Wash ist im Verbrauch nicht so sparsam wie die vorherigen Produkte aber kann ansonsten in allen Bereichen mithalten. Den Duft würde ich in erster Linie als fruchtig bezeichnen, mit einer feinen herben Note (Beschreibungen von Düften ist nicht einfach, sei an dieser Stelle geschrieben). Wobei Solomon’s Beard und Oak Beard Wash sich schon unterscheiden, obwohl ich ein gleiche Duftnote beschrieben habe. Auch hier kann ich die Rückmeldung geben, dass der Bart nach einiger Zeit weicher wird. Auf der Haut fühlt es sich angenehm an und hat auch einen leicht erfrischenden Effekt. Oak Beard Wash kann Online bei OAK Natural Beard Care bestellt werden. Für 200 ml muss man 19,75 Euro bezahlen und bekommt das Ganze in einer wirklich stylischen Verpackung.

Fazit

Oak Beard Was ist mein persönlicher Favorit und im täglichen Gebrauch. Der Duft ist äußerst angenehm und hat bei mir nicht den Effekt, dass sich meine Haut gespannt oder trocken anfühlt. Der Preis ist für mein Gefühl völlig okay.

Live in Concert – Die Fantastischen Vier

Die Fantastischen Vier – Rekord-Tour

Rekord

 

Am 16. Dezember 2014 war es endlich so weit, mein 7. Konzert von den Fantas und meine Erwartungen waren hoch. Wieso? Im Gegensatz zu den letzten Alben, ausgeschlossen das aktuelle „Rekord“, waren die Livekonzerte immer der Hammer, ein echter Garant für einen gelungen Abend und machten meine Enttäuschung was die Alben anging wett.

Einlass war um 18:00 Uhr und der geübte Konzertbesucher mit Sitzplatz machte sich keinen Stress. Ich trudelte gegen 19 Uhr in der ÖVB-Arena in Bremen ein und inspizierte erstmal den Merchandise-Stand.

Nachdem ich beschlossen hat, mir zumindest den USB-Stick, inklusive Live-Mitschnitt für 30,00 Euro zu gönnen, machte ich mich auf den Weg zu meinen Platz – der wirklich genau richtig war…nicht zu weit weg und die gute Option auch mal zu sitzen.

Bevor es letztlich mit den Fantas losging, wurde von Smudo höchstpersönlich die Vorband anmoderiert. Die „Ehre“ hatte Lary. Ein dreiköpfiges Team mit der Frontfrau Larissa Sirah. Eine große Nervosität konnte man ihr nicht anmerken. Bei der Musik handelte es sich um elektrolastigen Deutsch-Pop, der gängig war und definitiv potential hat. Insgesamt war ich von der Live-Performance begeistert, so dass ich mir nach dem Konzert die LP von Lary gönnte und noch ein angenehmes Gespräch mit der Frontfrau Larissa führte. Einzig negativ war, dass der Bass deutlich übersteuert war – leider war hier schon die Soundabmischung für die Fantas eingestellt.

Gegen 21:00 Uhr waren die Fantas dann bereit, Bremen zu rocken. Wie ich schon eingangs erwähnte, habe ich schon einige Konzerte gesehen und war bisher immer begeistert – wobei mein Besuch in der Balver Höhle (MTV Unplugged II) unvergessen bleibt und meine interne Rangliste aller Konzerte anführen wird.

Das Konzert in Bremen war das zweite Konzert der Rekord-Tour und der „arme“ Michi Beck anscheinend etwas verschnupft. Das eine oder andere mal merkte man, dass die Fantas noch nicht eingespielt waren. Das zeigte sich durch kleine Textunsicherheiten oder vielmehr Aussetzer bzw. Probleme beim Timing – aber die Fantas wären nicht die Fantas, wenn sie damit nicht umgehen könnten. Kurzerhand wurden Liegestütze abverlangt, wenn einer aus der Band oder die Fantas selbst einen Patzer hatten.

Neben Songs aus dem aktuellen Album, wurde ein Abriss aus den letzten 25 Jahren der Fants geboten und natürlich auch kein Klassiker (Populär, Sie ist weg, Pipis und Popos, Tag am Meer etc.) ausgelassen. Der Sound war einfache Klasse. Die Bühnenshow war wie immer durchdacht und unterstrich das Konzert, ohne davon abzulenken. Zum Schluss wurde das Publikum in der ausverkauften ÖVB-Arena mit Luftschlangen (oder ähnlichem) und einem lauten Knall daran erinnert, dass die Fantas Bandgeburtstag haben.

Selbst nach 25 Jahren boten die Fantas eine wahrhaft fantastische Bühnenshow – wie viele Bands können schon 32 Songs auf einem Konzert zum Besten geben ohne dass das Publikum müde wird? Die Fantas hatten das Bremer Publikum in der Hand und haben einmal mehr bewiesen, dass sie bei den Livebands ganz vorne mitspielen.

Für alle die, die überlegen zu einem Konzert zu gehen, aber noch kein Ticket haben, kann ich nur sagen, dass es sich lohnen wird.

 

Die drei ??? „Phonophobia – Sinfonie der Angst“ (live)

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Live-Hörspiel am 21.03.2014 in der Oldenburger EWE-Arena – Ausverkauft-

Die Story:
Die drei Fragezeichen sind gleich zu Beginn der Geschichte in akuter Lebensgefahr. Ohne Ballonführer treiben die drei auf eine Bergkette zu und stürzen letztlich auf einem Felsplateau ab – und schließlich auch in ihr nächstes Abenteuer. Die drei finden sich auf dem Gelände eines Institutes wieder, dass sich augenscheinlich mit der Wahrnehmung von Musik beschäftigt und diesbezüglich ein Orchester zusammenstellt. In einem futuristischen Labor stellen die drei fest, dass nicht alles mit rechten zugeht, Menschen gegen ihren Willen festgehalten werden und dass Institut mit seinem Leiter Yamada eine Gefahr für die Menschen darstellt. Nachdem die drei Fragezeichen nur knapp dem Institut lebendig entfliehen können, stellen die Jungs aus Rocky Beach fest, dass sie bereits in einem alten Fall in der gleichen Gegend zu tun hatten – dies bringt insbesondere bei Peter schlechte Erinnerungen zurück.
In einem packenden musikalischen Finale kommt es zur Auseinandersetzung zwischen dem Professor Yamada und den drei Fragezeichen – wobei es Peter ist, der sich in der Gewalt des Professors befindet und mit seinem neu entdeckten Sinnen zu einem Teil des Plans geworden ist.

Inszenierung:
Im Vergleich zu „Der seltsame Wecker 2009 – LIVE AND TICKING-TOUR“ war das Bühnenbild deutlich spartanischer aber nicht unspektakulärer. Mit einer gelungen Mischung aus musikalischer Untermalung und einer gelungen Lightshow sowie einer großen Leinwand sind die Besucher auf ihre Kosten gekommen. Nichts war übertrieben und unnötig und gut auf die Geschichte abgestimmt. Für die Besucher der hinteren Reihen gab es große Monitore, damit auch diese hautnah miterleben konnten, in welches Abenteuer die drei Fragezeichen diesmal gestolpert…geflogen sind.

Sprecher:
Neben den drei Hauptdarstellern Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczek und Andreas Fröhlich, wurden diese durch Stefan Krause, Traudel Sperber und Tanja Fornaro unterstützt. An dieser Stelle darf natürlich auch nicht Jörg Klinkenberger vergessen werden, der die Darsteller erneut gekonnt in Geräusch und Szene gesetzt hat.
Alle Sprecher haben einen tadellosen Job abgeliefert und gezeigt, dass eine Geschichte von ihrer Inszenierung lebt – abgesehen von inhaltlichen Schwächen der Story – tolle Sprecher, die ihre Rolle an diesem Abend gelebt haben.

Light & Sound:
Phonophobia – Sinfonie der Angst wurde extra für die Bühne konzipiert und letztlich auch konsequent umgesetzt. Im Zusammenspiel zwischen der Lightshow, der Leinwand und den Musikern / dem Sound konnte ich keine Schwächen feststellen. Hier waren Profis am Werk, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wann Musik / Sound und Licht passend zur Story eingesetzt werden konnten. Dabei war nichts überdimensioniert oder fehl am Platz. Der Einsatz der verschiedenen Elemente war gut und ausgewogen und ein absoluter Zugewinn für die Show.

Publikum:
Wie den meisten bekannt sein dürfte, sind die Norddeutschen als leicht unterkühlt bekannt. Wenn ich Rückschlüsse auf die Temperaturen in der Halle schließe, kann ich das nicht bestätigen und habe wie bereits 2009 bei der LIVE AND TICKING-Tour ein Publikum erlebt, dass Freude an den drei Fragezeichen und ihrer Show hat. Von ganz jung bis zum gesetzten Alter waren alle begeistert und freudig gespannt, wie der Abend enden wird. Besonders lobend erwähnen möchte ich, dass eine kleine Gruppe von Zuschauern(der Fan-Block in den ersten paar Reihen!?) den Geburtstag von Oliver Rohrbeck auf dem Schirm hatte und die Halle zu einem Geburtstagsständchen animieren konnte.
Es hat Spaß gemacht in Oldenburg Phonophobia – Sinfonie der Angst zu hören und zu sehen!

Fazit:
Ein Flashback und ein Todesfall. Ich muss gestehen, dass ich nach dem ersten Teil der Vorstellung enttäuscht war. Eine gefühlte Stunde haben Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczek und Andreas Fröhlich eine gute Show geboten. Allerdings konnte dies die völlig belanglose Geschichte nicht auffangen. Es gab Lacher und lustige Momente aber keinen Tiefgang in der Story. Das änderte sich mit Beginn der zweiten Hälfte des Live-Hörspieles, das eigens für die Bühne konzipiert wurde.
Die vorher vorbereitete Story begann interessant zu werden und das Publikum wurde auf eine kleine Zeitreise der bisherigen Erlebnisse der drei Fragezeichen mitgenommen – ohne dass es an Selbstironie und Wehmut der Hauptdarsteller fehlte. Die Zuschauer (ohne zu viel zu verraten) landen an einem bereits bekannten Schauplatz der drei Detektive.
Einen Moment des Schreckens gab es bedauerlicherweise auch…ein Todesfall bei der Sinfonie der Angst!!! Nein, natürlich keine reale Person, sondern ein Protagonist des Stückes. Erster Gedanke war: „Das geht gar nicht!“
Glücklicherweise dachte sich das Peter Shaw auch!

Auch diesmal hat es sich gelohnt, die drei Fragezeichen Live zu sehen und ich kann es nur jedem Fan dieser Hörspielserie ans Herz legen – auch denen, die vielleicht nicht so viel mit den drei Fragezeichen anfangen können, werden ein Live-Hörspiel-Team erleben, dass seines gleichen sucht!

…und da das ganze am Geburtstag des Erstens der drei Detektive stattfand…ich meine natürlich am Geburtstag von Oliver Rohrbeck,…..

Star Wars – The Black Series

#03 Sandtrooper

Kürzlich bin ich leider meinem Sammeltrieb erlegen und mußte mir die neue Figurenserie von Star Wars etwas genauer anschauen. Dabei handelt es sich um die Star Wars – The Black Series. Diese Figuren gibt es in der Größe 6 inch (15 cm) und 3 3/4 inch (ca. 9,5 cm).

Aktuell sind 4 Figuren mit 15 cm erhältlich:

Luke Skywalker (X-Wing Pilot, Episode IV)

Darth Maul (Episode I)

R2-D2

Sandtrooper

Darüber hinaus gibt es in einer Spezialbox Boba Fett mit dem in Carbonit gefangenen Han Solo.

Warum habe ich mir etwas gekauft, das zustauben wir? Eine logische Erklärung wird es dafür nicht geben, außer dass ich gerne solche Dinge sammele. Ich muss gestehen, dass mich die edle Verpackung schon überzeugte und ich dann nur noch die Auswahl zwischen den aktuell erhältlichen Figuren treffen musste. Die Preise liegen laut Internetrecherche zwischen 20 und 30 Euro. Ich selber habe 23 Euro bezahlt und habe nicht das Gefühl, zuviel dafür bezahlt zu haben.

Star-Wars-The-Black-Series-Sandtrooper-Figure-6-Inches

Ich habe es noch nicht gewagt, die Verpackung zu öffnen. Aber die erste Draufsicht sagt mir, dass die Figuren sehr gut verarbeitet wirken und sehr viel Wert auf Details gelegt wurde. So ist der Sandtrooper mit einer Staubschicht bedeckt und glänzt nicht in dem reinen Weiß, wie es sonst ist.

Mal wieder gibt es eine Neuauflage von Star Wars Figuren, die man haben kann, aber sicherlich nicht haben muss. Allerdings muss man bei der Black Series einfach sagen, dass diese Figuren sehr wertig und detailreich wirken. An dieser Stelle möchte ich noch hinzufügen, dass es sich bei dieser Serie wohl eher um Sammelobjekte für vermeindlich „Erwachsene“ handelt und wohl weniger als Spielzeug für Kinder gedacht ist.

Für Sammler von Actionfiguren und Star Wars-Fans kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen.

Dead Set – Reality Bites

England. Unruhen. Der alltägliche Wahnsinn auf 16:9 gebannt und alle warten auf den Entscheidungsabend bei Big Brother. Während sich das Produktionsteam ganz und gar auf diesen Abend konzentriert und hysterische Massen vor dem Container feiern, spielt sich außerhalb des Geländes Grausames ab. Menschen, die andere angreifen und unvorstellbar  entstellen…infizierte Menschen…Zombies; die letztlich auch das Gelände der Produktionsfirma von Big Brother erreichen und die dortigen Menschen ebenfalls infizieren. Nur einige wenige überleben, allen voran die freiwillig Gefangenen im Container.

 

In der 5-teiligen Mini-Serie wird nicht mit Splatter-Effekten gespart. Sofort fühlt man sich in dieser englischen Produktion heimisch. Keine Hochglanzserie, sie wirkt bodenständig und ehrlich. Gerade das macht den Reiz dieser Serie aus, die jeder Freund des Zombie-Genres sein Eigen nennen sollte. Den Vergleich zu The Walking Dead kann Dead Set jederzeit aufnehmen, beides sind Kurzserien und es handelt sich um den Kampf um / gegen Zombies und genau hier hört der Vergleich bereits auf.  The Walking Dead ist ohne Zweifel eine sehr gut produzierte Serie, aber Dead Set  hat den unwiderstehlichen englischen Charme – direkt, ungehobelt und Kamerawackeln gehört zum guten Ton. Während The Walking Dead den Überlebenskampf einer kleinen Gruppe zeigt , welche dabei gut organisiert sind, regieren in Dead Set Panik und Handlungen, die unüberlegt und kurzsichtig sind. Gerade dies lässt diese Serie authentischer wirken.

 

Dead Set wurde bereits im Jahr 2008 produziert und ist im September 2012 als DVD und Blu-ray erschienen.

 

Ein Seitenhieb erlauben sich die Produzenten zum Ende der Serie etwas deutlicher zu zeigen: Zombies schauen Big Brother!

 

Kaufempfehlung an alle Freunde des Zombie-Genre.

 

Max Herre „Hallo Welt“

Max Herre liefert mit seinem dritten Album eine CD ab, die nach vorne geht.

Bereits beim ersten Durchhören sind die musikalischen Wurzeln zu hören ohne dabei aufgewärmtes als neu verkaufen zu wollen. Max Herre hat es geschafft, deutschen Hip Hop nach dem Jahr 2012 klingen zu lassen. Dabei besinnt er sich alter Stärken, die bereits aus den Zeiten von Freundeskreis bekannt sind. Nichts desto trotz, gelingt ihm auch der Spagat zu deutscher Pop-Kultur in bester Singer / Songwriter-Manier.

Unterstützt wird Max Herre von alt bekannten und neuen Musikern der deutschen Szene – Philipp Poisel, Samy Deluxe, Cro, Clueso, Aloe Blacc, Patrice & Petsum, Tua, Marteria, Megaloh und Sophie Hunger.

Trotz der unterschiedlichen Stilrichtungen auf dem Album, hat man nicht den Eindruck, dass Max Herre sich verdreht hat. Das Album klingt ehrlich und lädt die Hörer zum Nachdenken, Träumen und Tanzen gleichermaßen ein.

Das Booklet beschränkt sich auf die Songteste, einigen Fotos und einer Danksagung. Trotz der Schlichtheit gefällt es mir von der Aufmachung und erfüllt seinen Zweck.

Ein Album das absolut empfehlenswert ist. Beide Daumen hoch.

Erschienen ist das Album im August und in jedem gut sortierten Elektrofachmarkt bzw. als Download zu erhalten.

 

B-Seiten

Auf den B-Seiten werde ich mich ausschließlich mit Filmen, Musik und Hörspielen auseinandersetzen und versuchen, diese zu rezensieren.

Die Rezensionen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wieder; aber ich freue mich über andere Meinungen und Ansichten.

Ich wünsche allen viel Spaß und Freude beim Lesen.

 

Spontanvernunft